Das Zeichenbuch

Zur Betonung seiner Texte verwendete Rudolf Koch oft Symbole, die er mit der Breitfeder zu zeichnen pflegte. Die Zeichen hatten aber auch die Funktion, seinem Text das „Nicht-aussprechbare beizuhüllen”. So stellte er den Bezug zur Grundnatur der Schrift her, ihrem Zeichencharakter.

Die erste Ausgabe des Zeichenbuchs erschien schon 1923. Die Sammlung enthielt mit der Breitfeder gezeichnete astronomische, chemische und kirchliche Symbole sowie Hausmarken. Danach entstand eine Vielzahl weiterer „BibelBats”, bedingt durch die kirchlichen Aufträge der Werkstatt. Deshalb erschien 1930 im Bärenreiter-Verlag eine zusätzliche Sammlung christlicher Symbole und Zeichnungen wie z.B. das göttliche Mahl:

Von Manfred ist diese Variante überarbeiteter Sacred Old Symbols – mit liebenswerten Klein-Charakteristika: